Solarmodule


Solarmodule werden aus einzelnen SolarzellenWandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Durch Lichteinstrahlung wird positive und negative Ladung freigesetzt, und es entsteht umweltfreundliche Energie. Über 80% der Solarmodule werden aus Silizium hergestellt.  zusammengesetzt, die bei Lichteinfall eine elektrische Spannung erzeugen. Dieser Prozess, PhotovoltaikAbk.: PV. Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie durch Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt wird. genannt, basiert auf einem besonderen Material, aus dem fast alle Solarzellen bestehen: Silizium, ein Halbleiter mit natürlicher Stromleitfähigkeit.
 
 

Silizium ist nach Sauerstoff das am meisten vorkommende Element der Erde und damit ein fast unerschöpflicher und sehr günstiger Rohstoff. Um ihn für die Photovoltaik nutzbar zu machen, ist ein kompliziertes, mehrstufiges Verfahren notwendig. Dabei wird aus einfachem Quarzsand hochreines, kristallines SiliziumChemisches Element, gehört zu den Halbmetallen und damit zu den Halbleitern. Findet in hochreiner Form in unseren Solarzellen Anwendung, in der Regel in Form von dünnen Scheiben, sogenannten Silizium-Wafern. gewonnen. Je nach Kristallstruktur und Herstellungsverfahren unterscheidet man:

  • Monokristalline Solarzellen
  • Polykristalline Solarzellen
  • Dünnschicht-Solarzellen

Mit höchstem Wirkungsgrad

Monokristalline Solarzellen erkennt man an ihrer schwarzen bis bläulichen Farbe. Sie bestehen aus einem einzigen Kristall und besitzen im Vergleich zu anderen Siliziumzellen den höchsten WirkungsgradBeschreibt die Effizienz (Verhältnis der abgegebenen zur eingebrachten Energie) einzelner energieerzeugender Komponenten oder ganzer Systeme.. Sie werden bevorzugt dort eingesetzt, wo nur eine begrenzte Fläche zur Stromerzeugung zur Verfügung steht. MonokristallineErkennt man an ihrer schwarzen bis bläulichen Farbe. Im Unterschied zu polykristallinen Solarzellen bestehen sie aus  einem einzigen Kristall und haben den höchsten Wirkungsgrad im Vergleich zu anderen Siliziumzellen. Monokristalline Solarzellen haben eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahre und werden bevorzugt dort eingesetzt, wo nur eine begrenzte Fläche zur Stromerzeugung zur Verfügung steht. Solarzellen haben eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren.

Beliebt im Einsatz

Polykristalline oder multikristalline Solarzellen erkennt man an ihrer blauen Oberfläche. Ihre Kristallstruktur ist nur in Teilen geordnet. Deshalb haben sie eine geringere Zellspannung, die sich in einem etwas niedrigeren Wirkungsgrad niederschlägt. Polykristalline Zellen sind einfacher in der Herstellung, günstiger in der Anschaffung und die am häufigsten verwendete Technologie in der Photovoltaik.

Für große Flächen

Dünnschichtmodule erkennt man an ihrer dunkelbraunen bis schwarzen Färbung. Sie bestehen aus einer dünnen, nicht-kristallinen (amorphen) Siliziumschicht. Der geringe Materialbedarf macht sie zu einer besonders preiswerten Lösung, die jedoch mehr Fläche benötigt. Im Sonnenlicht haben sie einen geringen Wirkungsgrad, bieten aber Vorteile bei spärlichem oder diffusem Licht und hohen Betriebstemperaturen.

Wie Licht und Temperatur die Leistung beeinflussen

Je stärker die Bestrahlung mit Sonnenlicht, desto mehr Strom wird durch die Solarzellen erzeugt und desto höher ist auch die Leistung der Photovoltaikanlage. In den Morgen- und Abendstunden, bei Wolken oder Nebel ist die Leistung zwar geringer, es wird aber dennoch Strom produziert, denn Photovoltaikanlagen funktionieren auch bei diffusem Licht. Anders als man vielleicht denkt, arbeiten SolarmoduleBestehen aus Solarzellen, die das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. bei gemäßigten Temperaturen besser als in der prallen Hitze. Mit einer guten HinterlüftungWichtig beim Anlagenbau: Ausreichende Hinterlüftung hält die Temperatur der Solarmodule niedrig und erhöht damit den Energieertrag. der Solarmodule lässt sich ihre Temperatur senken und damit ihre Leistung steigern.

Wie die Leistung von Solarmodulen gemessen wird

Die Spitzenleistung eines Solarmoduls wird Peak-LeistungSpitzenleistung eines Solarmoduls (engl. Peak = Spitze). Wird mit einem kleinen „p“ hinter der Energieleistung Kilowatt gekennzeichnet: kWp. Die Peak-Leistung gibt die Leistung an, die ein Solarmodul bei voller Sonneneinstrahlung erreicht. Sie wird häufig auch als "Nennwert“ oder "Nennleistung" bezeichnet und basiert auf Messungen unter optimalen Bedingungen. (engl. Peak = Spitze) genannt und mit einem kleinen „p“ hinter der Energieleistung Kilowatt gekennzeichnet: kWp. Dieser Wert gibt die Leistung an, die ein Solarmodul bei voller Sonnenbestrahlung unter festgelegten Testbedingungen erreicht.
Die Peak-Leistung wird häufig auch als "Nennwert“ oder "Nennleistung" bezeichnet. Sie basiert auf Messungen unter optimalen Bedingungen.