IBC SOLAR erweitert Qualitätstests für Solarmodule im eigenen Labor

Belastungstisch: Ergänzung zu Klimakammer, Flasher, EL-Aufnahmen und Freilandtest / Systemqualität: Test von Modul und Halterung im Verbund / Ende des Mindestimportpreises: Erweiterte Qualitätsanforderungen

Bad Staffelstein, 25. Oktober 2018 – Die IBC SOLAR AG, ein weltweit führendes Systemhaus für Photovoltaik (PV) und Energiespeicher, hat das unternehmenseigene Qualitätslabor um einen Belastungstisch für die mechanisch-statische sowie dynamische Prüfung erweitert. Damit können nicht nur Module allein einem Belastungstest unterzogen werden, sondern auch im Verbund mit Halterungssystemen. Die hauseigene Qualitätskontrolle wird damit noch engmaschiger, sodass IBC SOLAR Kunden sich auf hohe Systemqualität verlassen können, die unabhängig von Herstellern überprüft wird. Damit reagiert IBC SOLAR auch auf das Ende des Mindestimportpreises.

Mit dem neuen Testverfahren können Windlasten mit Druck- und Sogkräften sowie das Gewicht von Schneelasten bis 5.400 Pascal simuliert werden. Um den Test möglichst realitätsnah zu gestalten, werden die Module zusammen mit Montagesystemen getestet. Damit die Installation auf schrägen Dächern simuliert wird, sind Neigungen möglich und alle Komponenten des Montagesystems können auch einzeln geprüft werden.

Die mechanisch-statische Testung nach DIN EN 61215-2:2017 ergänzt die bestehenden engmaschigen Qualitätskontrollen, die IBC SOLAR im eigenen Qualitätslabor bei Modulen der Eigenmarke IBC SOLAR Line und bei Modulen anderer Hersteller durchführt. Bereits vor der Produkteinführung, aber auch beim Wareneingang werden die Module Testreihen in Klimakammer, Flasher und auf einer Testanlage unterzogen. Mit der neuen Belastungsprüfung wird diese Qualitätskontrolle nun ausgeweitet. Um den Test zu bestehen, dürfen Module nach dem sechsstündigen Belastungszyklus keine Verformungen, Ausbrüche, Ablösungen, Mikrorisse oder Leistungsverluste aufweisen.

Über die statische Prüfung der DIN-Norm hinaus geht die dynamische Prüfung, die IBC SOLAR zusätzlich für Module und Halterungen seiner Eigenmarken durchführt. Hier werden mit einem Hochfrequenz-Test Belastungen simuliert, wie sie beispielsweise bei Extremwetterlagen über mehrere Stunden hinweg auf die Module einwirken. In der Praxis nehmen seit einigen Jahren aufgrund des Klimawandels massive Windbelastungen zu. Auch hier ist das Zusammenspiel von Modulen und Halterungssystemen entscheidend für die Widerstandsfähigkeit und damit Langlebigkeit der PV-Systeme.

Mit der Erweiterung der hauseigenen Qualitätskontrolle reagiert IBC SOLAR auf verschiedene Entwicklungen des PV-Marktes. So ermöglicht das neue Testverfahren IBC SOLAR eine schnellere Reaktion auf Produktveränderungen seitens der Hersteller. Ein Beispiel dafür sind abnehmende Rahmenhöhen, die nicht nur Auswirkungen auf die Stabilität des Moduls haben können, sondern auch das Zusammenspiel von Modul und Montagesystem beeinflussen. Für IBC SOLAR steht hier die Überprüfung und dauerhafte Sicherung der Systemqualität im Vordergrund.

Auch das Auslaufen des Mindestimportpreises (MIP) für chinesische Photovoltaikmodule ist für IBC SOLAR ein Grund, noch stärker in die eigene Qualitätssicherung zu investieren. Sebastian Geier, Leiter Produktmanagement bei IBC SOLAR: „Kunden, die sich für Module der IBC SOLAR Line oder für Module anderer Hersteller aus dem IBC SOLAR Portfolio entscheiden, garantieren wir höchste Qualität – und das dauerhaft. Wer bei uns kauft, kann sich sicher sein, ausschließlich Qualitätsware zu erhalten, deren Garantien halten, was sie versprechen.“ Für Module der Eigenmarke bietet IBC SOLAR eine 15-jährige Produkt- und eine 25-jährige Leistungsgarantie.